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UpW/FW bei Gartenbaubetrieb Laimer

Mittlerweile ist es Markenzeichen der UpW/FW Pilsting, dem Wähler auch zwischen den Wahlen interessante Einblicke in politische oder auch allgemein interessante Themen zu bieten. Nach den kürzlich gebotenen, erfolgreichen Vorträgen über Homöopathie und alternative Heizmethoden war die Bevölkerung dieses Mal eingeladen, die Gärtnerei Laimer in Großköllnbach zu besichtigen.
UpW/FW Vorsitzender Franz Knopf begrüsste die Anwesenden, darunter die Marktgemeinderäte Helmut Lau und Walter Reindl sowie Pressereferent Fritz Felixberger und bedankte sich für die Einladung.

Anschließend hießen Monika und Martin Laimer die Interessierten willkommen und betonten die Wichtigkeit, die lokalen Unternehmen politsch zu unterstützen, was mit der UpW/FW gewährleistet sei. Beide führten daraufhin sachkundig durch die einzelnen Bereiche des Gartenbaubetriebes. Sie übernahmen den Familienbetrieb 2002 und führen ihn bereits in dritter Generation weiter.

Das Unternehmen teilt sich in die Bereiche Gärtnerei und Floristik sowie Landschafts- und Gartenbau.
Die Gärtnerei beschäftigt außer der Chefin Monika Laimer drei Floristinnen und bietet eine breite Palette an Blumen für Beet und Balkon, Gemüsepflänzchen, Dekorationsmaterial, Geschenkideen sowie Sträuße und Gebinde für die unterschiedlichsten Anlässe wie Hochzeiten, Jubiläen oder Trauerfälle. Auch Großbestellungen von Vereinen werden gerne angenommen.

In den Gewächshäusern wird 95% der Grünware unter Verwendung von eigens hergestelltem Humus selbst gezogen. Dies macht sich in der Qualität der Pflanzen bemerkbar, so die Laimers. Alle Erzeugnisse gehen an Endverbraucher, die Herstellung für den Wiederverkauf hätte eine Massenproduktion mit entsprechenden Abschlägen an Qualität und Kundennähe zur Folge.
Bemerkenswert ist auch die umweltfreundliche Beheizung der energiehungrigen Gewächshäuser. So war Gartenbau Laimer das erste Unternehmen im Landkreis, das durch den Einsatz einer Hackschnitzelheizung jährlich bis zu 35.000l Heizöl einsparte. 300-400m³ Hackschnitzel, gerne auch der Hecken- oder Baumschnitt von Kunden, werden pro Jahr benötigt, um die Gewächshäuser hauptsächlich von Februar bis Mitte Mai auf einer Durchschnittstemperatur von 15°C zu halten.
Der Landschafts- und Gartenbaubetrieb beschäftigt neben Martin Laimer ebenfalls drei Mitarbeiter. Diese bieten fachgerechte Gartenplanung, Gartengestaltung, Teichbau, Gestalten mit Natursteinen und Pflasterarbeiten an. Abschließend führte Martin Laimer zur angegliederten Baumschule mit Erzeugung von Busch- und Heckengewächsen. Diese soll im nächsten Jahr als eigenständiger Bereich großzügig ausgebaut werden. Eine Mitarbeiterin aus eigenem Hause spezialisiert sich gerade im Rahmen einer Weiterbildung auf dieses Fachgebiet. So wird durch gezielte Förderung eigener Mitarbeiter Angebot und Qualität nachhaltig erhalten und verbessert so Laimer. Die Teilnehmer wünschten dem Besitzerpaar viel Erfolg bei diesem und allen weiteren unternehmerischen Vorhaben. UpW/FW Vorsitzender Franz Knopf bedankte sich im Namen aller Anwesenden für die aufschlußreiche und interessante Führung. Familie Laimer lud im Anschluss alle Beteiligten noch zu einer Brotzeit.
