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Verkehrszählung Harburg
Ergebnisse der Verkehrszählung mit den Bürgern diskutiert
UpWler bei Dämmerschoppen im Gasthaus Haunfellner in Harburg
Aufgrund von Anfragen während der Wahlkampfveranstaltungen im Frühjahr 2008 bezüglich der gesteigerten Verkehrsbelastung durch Harburg hat die UpW beim Landratsamt einen Antrag auf eine erneute Verkehrszählung gestellt. Es sollte festgestellt werden, ob die erhöhte Verkehrsbelastung durch Mautausweichverkehr verursacht wird. Per Gemeinderatsbeschluss sollte diese Verkehrszählung verhindert werden. Mitte Juli wurden dann eine automatisierte Verkehrszählung mit einem speziellem Messgerät durchgeführt, welches die unterschiedlichen Fahrzeugarten unterscheiden kann. Die Ergebnisse zeigen einen hohe Verkehrsbelastung, insbesondere auch des Schwerverkehrs.

Im Jahr 2000 wurden 230 LKW/24h, in 2004 310/340 LKW/24h und in 2005 258 LKW/24h in beiden Richtungen durch Harburg gezählt. In den Hauptverkehrszeiten fahren zur Zeit 40 und 60 LKWs pro Stunde, das heißt im Durchschnitt jede Minute ein LKW. In der Summe an diesem 14. Juli insgesamt 623 “Brummis”. Der Gesetzgeber hat eine Möglichkeit der Sperrung für den Mautausweichverkehr geschaffen. Für Harburg wurde uns da aber keine große Hoffnung gemacht. Es ist zu bemerken, daß eine “einfache” Verkehrszählung nicht mit einem Verkehsgutachten zu vergleichen ist, welches für eine Bewertung diesbezüglich notwendig wäre.

Das Diagramm zeigt, daß der Gesamtverkehr durch Harburg hoch ist. Insgesamt bewegten sich an dem besagten Tag 4482 Fahrzeuge durch die Ortschaft, davon 3679 PKWs. Inwieweit sich eine Entlastung durch eine Umgehungsstraße zum heutigen Zeitpunkt ergeben könnte, kann so einfach nicht gesagt werden. Ein aktuelles Verkehrsgutachten wäre da eventuell sinnvoll, ist aber mit Kosten verbunden.
Ablehnung der Harburger Verkehrszählung durch den Gemeinderat wegen Fehlinformation
Gemeinderat entscheidet aufgrund falscher Information. Laut Auskunft des Landratsamtes ist die automatisierte Verkehrszählung mit dem Zählgerät nicht mit Kosten für die Gemeinde verbunden.
Im vorliegenden Fall handelt es sich zum Einen um eine originäre Aufgabe der Straßenbauverwaltung, zum Anderen "nur" um die Erfassung der tatsächlichen Verkehrsbelastung zu bestimmten Zeitpunkten. Kosten würden entstehen für ein weitergehendes Gutachen bezüglich Verkehrsplanungen, Neubauprojekte mit Auf-
wänden für Befragungen usw., was hier aber nicht notwendig ist.
18.03.08
UpW/FW Antrag auf Verkehrszählung in Harburg von Gemeinderat abgelehnt
Vor kurzem, bei einer Wahlkampfveranstaltung Harburg, haben die Bürger die steigende Belastung, insbesondere durch den Schwerlastverkehr, durch Harburg beklagt. Es besteht die Vermutung daß es sich vorwiegend um “Mautflüchtlinge” handelt.
Die UpW/FW hat daraufhin eine neue Verkehrszählung beim Landratsamt Dingolfing-Landau beantragt. Das Landratsamt hat unseren Antrag den beteiligten Stellen und Behörden zugeleitet; das Staatliche Bauamt Landshut – das ist der Straßenbaulastträger für die Staatsstraße 2114 – sollte die nächste Zeit durch ein entsprechendes Messgerät die aktuellen Verkehrszahlen ermitteln. Da es sich um ein spezielles Messgerät handelt, könnten hier auch dann Aussagen zu den unterschiedlichen Schwerverkehrsarten herausgefiltert werden.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung kam das Thema auf die Tagesordnung. Mit 14:7 Stimmen wurde der UpW/FW Antrag auf eine Verkehrszählung beim Landratsamt Dingolfing-Landau abgelehnt. Bürgermeister Maierhofer sieht dafür zunächst ohne weitere Begründung keine Notwendigkeit. Auf Nachfrage von Gemeinderatsmitglied Franz Knopf werden Kosten für die Gemeinde von ca. 5 000 bis 10 000€ angeführt.
Da diese Begründung auf Unverständnis stößt, wird die UpW/FW diesbezüglich Kontakt mit den zuständigen Behörden aufnehmen um den Sachverhalt zu klären. Gegen die Verkehrszählung zur Ermittlung des Mautausweichverkehrs stimmten mehrheitlich die Fraktionen der CSU und FBL. Weitere Informationen in Kürze hier..
