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Aiwanger beim Dorffest in Peigen

Am Sonntag den 31. August veranstaltete die UpW/FW Pilsting hinsichtlich der bevorstehenden Land- und Bezirkstagswahl am 28. September einen politischen Frühschoppen. Franz Knopf begrüsste als erster Vorstand der Freien Wähler Ortsgruppe Pilsting zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, besonders begrüsste er den Landesvorstand Hubert Aiwanger und die Direkt- und Listenkandidaten. Im Weiteren schickte er ein herzliches Grüß Gott an die Mitglieder der Vorstandschaft und an die Anwesenden des politischen Wettbewerbs. Im Vorfeld bedankte er sich bei der Dorfgemeinschaft Peigen mit Vorstand Helmut Lau für die Möglichkeit, beim 20ten Dorffest, sozusagen beim Jubiläumsdorffest, einen politischen Frühschoppen abzuhalten zu können.

Seit mehr als 36 Jahren gibt es in Pilsting die Freie Wähler Fraktion - die UpW/FW. Mit einem Stimmenanteil zwischen 20 und 30 % über die Jahrzehnte nehmen wir maßgeblich am kommunalpolitischen Geschäft teil. In dieser Wahlperiode sind wir mit 5 Mandatsträgern die zweitstärkste politische Gruppierung in Pilsting. Neben der Fraktion haben wir einen lebendigen Verein mit über 60 Mitgliedern. Immer wieder gesellen sich politikinteressierte Bürgerinnen und Bürger neu zu uns, um an der politischen Willensbildung aktiv teilzunehmen, oder einfach nur die Sache der Freien Wähler zu unterstützen.
Am 28. September sind Landtags- und Bezirkstagswahlen. Die Wählerinnen und Wähler werden sich fragen, warum die Freien Wähler nun in die Landespolitik drängen. Es sei keine Wichtigmacherei - es sei ganz einfach notwendig. Ein Grund zum Beispiel ist „bequeme CSU Mehrheiten“ beenden. Politik zu machen ist keine genetisch vererbte Eigenschaft die CSUlern vorbehalten ist, wir können das auch: 50 + X muss richtig heissen kleiner 50, um in Bayern wieder frischen Wind in die Politik zu bringen - wobei wir schon beim Leitmotto des Wahlkampfes sind, so Franz Knopf. Im Anschluss stellen sich die Direkt- und Listenkandidaten für die Landtags- und die Bezirkstagswahl vor:

Zunächst referierte Hans Kaltenhauser, Direktkandidat für den Landtag, Stimmkreis 202. „Energie, Wasser und Natur gehören zur staatlichen Daseinsfürsorge. Wenn sie in privater Hand sind, bedarf dies einer engen staatlichen Führung. Die Preisentwicklung von privat geführten kommunalen Versorgungsunternehmen zeigt das. „Ich werde mein Wissen als Unternehmer eines kleinen Unternehmens mit ca. 50 Mitarbeiter dazu einbringen“, so Hans Kaltenhauser. Als Mitglied im Vorstand Region Niederbayern im bayerischen Unternehmerverband Metall u. Elektro e. V. kann er auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Als Hauptredner stellte der FW Landesvorsitzende Hubert Aiwanger die Programmatik der Freien Wähler temperamentvoll vor. Als Stadtrat der Stadt Rottenburg a. d. Laaber und als Kreisrat im Landkreis Landshut hat er jede Menge politische Erfahrung. Mit Feuereifer bringt er den Inhalt und das Programm der Freien Wähler und referiert über die „schwarze Liste“ der aktuellen Politik. Seine Kernaussagen beziehen sich auf die Erhaltung der ländlichen Schulen und Krankenhäuser, den Erhalt der flächendeckenden Landwirtschaft durch bessere Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit bei den erneuerbaren Energien durch die Verhinderung vom blinden Zentralismus. Die Entscheidungen müssen von unten nach oben geführt werden. Man müsse endlich wieder mit den Bürgern sprechen.

Im Weiteren begrüsste Sepp Beer, Gemeinde- und Kreisrat, FW Direktkandidat für den Bezirkstag Stimmkreis 202 die Anwesenden und präsentierte eine Kurzvorstellung seiner politischen Inhalte. Bildung ist ein hohes Gut, für das Eltern und Schule ein enges Netz knüpfen sollten. Mit meiner Arbeit will ich der Jugend Zuversicht geben“ so Sepp Beer. Als Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Landau und als 2. Vorsitzender der Wasserwacht engagiert er sich seit vielen Jahren für die Jugend.

Richard Wenninger aus Wallersdorf, Kreisrat Marktgemeinderat und FW Listenkandidat für den Landtag Stimmkreis 202 berichtet über Verantwortung und Tugenden eines Unternehmers. Diese Eigenschaften will er, im Falle eines Mandates einbringen. „Der Beifall des politischen Wettbewerbs zeigt, daß wir so falsch gar nicht liegen können“.

Die Kurzvorstellung mit politischen Inhalten von Robert Maier, FW Listenkandidat für den Bezirkstag Stimmkreis 202 bezieht sich auf die Stärkung des ländlichen Raums, was nicht nur ein Lippenbekenntnis sein dürfe. „Ich will mich den vielfältigen Aufgaben stellen und mich für die Bürger einsetzten, so Robert Maier überzeugend.
Abschließend bedankte sich Franz Knopf bei den Referenten. Wir haben Pulver verschossen, aber nicht des Schießens willens. Es gibt viel zu tun, viele Sachthemen auf Landesebene sind anzugreifen. Die Chancen der Freien Wähler in den Landtag einzuziehen standen noch nie so gut wie heute.

