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Der Ortsverein der Pilstinger FW in Deggendorf

- Die Teilnehmer der UpW/FW Pilsting
Eine Abordnung des Pilstinger Ortsvereins der Freien Wähler nahm mit sechs Vertretern am politischen Aschermittwoch in der Deggendorfer Stadthalle teil. Dank der frühzeitigen Anreise konnten die Pilstinger FW Mitglieder einen hervorragenden Tisch in der ersten Reihe besetzen. Schon im Vorfeld konnte man daher so manchen bekannten Politiker aus nächster Nähe erleben. Manfred Scholz wurde vom BR interviewt sein Kommentar "die 50+x Rechnung der CSU ging mit dem Ergebnis 43 nicht auf" passte gut zum Rahmen. Das Interview war in Auszügen im Fernsehen zu sehen.
Die Halle füllte sich schnell und war bis zum Beginn der Veranstaltung zum Bersten gefüllt. Trotz zusätzlicher Tische und Notbestuhlung konnten viele Politikinteressierte keinen Sitzplatz ergattern.

- die ehem. CSU Rebellin Gabriele Pauli
Rund 700 Anwesende gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. Bereits der fulminante Einzug mit standing Ovations für den FW Landesvorstand gab einen Vorgeschmack auf die zu erwartende Stimmung. Nach den durchwegs inhaltlich guten Begrüssungsreden kamen die beiden mit Spannung erwarteten Hauptredner Gabriele Pauli und der Landesvorsitzende Hubert Aiwanger.
Pauli bekannte sich in einer sehr guten Rede zu den Werten der Freien Wähler und betonte u.a. die Wichtigkeit sachbezogener Politik und der Unabhängigkeit der Abgeordneten von Partei - und Fraktionszwängen. Ihre Rede streifte querbeet die aktuellen Themen der Landespolitik und wer behauptet, Frau Pauli könne nicht reden, sollte sich bei nächster Gelegenheit persönlich vom Gegenteil überzeugen. Höhepunkt des Vortrags jedoch war die Ankündigung, für die Freien Wähler auf Listenplatz 1 im Europawahlkampf anzutreten. Dies wurde von den Zuhörern mit wahren Beifalls- und Begeisterungsstürmen quittiert.

- Landesvorsitzender Hubert Aiwanger
Hauptredner war, last but not least, Landesvorsitzender Hubert Aiwanger. Er plädierte in gewohnter Brillanz für Politik über Parteigrenzen hinweg, rief den politischen Mitbewerb zum fairen Umgang miteinander auf und forderte eine Politik für den Bürger ohne Parteiengezänk und Postengeklüngel. Die Politiker sollten sich endlich Abwenden von bloßem Gerede und sich hinwenden zur Umsetzung notwendiger, vor allem machbarer Maßnahmen. Und zwar JETZT. Auch seine Rede behandelte alle wichtigen Themen bayerischer Landespolitik wie zum Beispiel ein bürgernahes und bürgerorientiertes Bildungs- und Gesundheitswesen, greifbare Maßnahmen zur Förderung ländlicher Gebiete, Wirtschaftspolitik ohne Abzocke oder das eindeutige NEIN der FW zur Gentechnik in der Landwirtschaft. Aiwanger rief auf zu einer neuen politischen Kultur, in der Ideen und Inhalte zählen sollten. Diese Rede war an Dynamik nicht zu übertreffen. Ihre inhaltliche und rethorische Kraft lässt die verkrusteten Strukturen althergebrachter Systeme bröseln. Ein Aiwanger in dieser Form wird in Zukunft den politischen Mitbewerb weiterhin zum Zittern bringen.
Mit stehenden Ovationen und Hubert, Hubert Rufen klang der politische Aschermittwoch aus. Abschliessend wurde gemeinsam von allen anwesenden Zuhörern und der Politprominenz die Bayernhymne gesungen.
Aschermittwochsimpressionen

- Gabriele Pauli

- Landesvorstand der FW Bayern mit lokalen Politikern

- Manfred Scholz beim Interview

- Applaus fürs Auditorium

- Vertreter der FW Loiching mit Kreisvorsitzender Anneliese Apfelböck
