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10.02.2020
Liste "WIR FRAUEN" präsentiert sich vor vollem Haus

Am Samstagnachmittag, den 08.02. luden die Damen der Liste "WIR FRAUEN" zur Informationsveranstaltung in das Restaurant "Ischia" in Pilsting.

Bei Kaffee und Kuchen fand sich eine Vielzahl von meist weiblichen Interessentinnen ein, die sich über die Listenkandidatinnen von "WIR FRAUEN" informieren wollten. Nach dem Eintreffen einer kleinen Abordnung der Landauer Frauenliste mit Bürgermeisterkandidatin Heike Aichner war das Lokal bis auf den letzten Platz besetzt.

Wie immer führten Helga Pitz und Gaby Müller durch die Vorstellungsrunde der Kandidatinnen. Beginnend mit Listenführerin Helga Stiersdorfer wurden die Kandidatinnen und ihre vielfältigen Motivationen und Ziele vorgestellt. Fauen haben häufig einen anderen Blickwinkel als Männer und sehen Sachverhalte mit anderen Augen, so der Tenor. Auch die sozialen Aspekte des täglichen Lebens verdienen mehr Augenmerk. Daher ist es an der Zeit, die Anzahl der weiblichen Gemeinderäte signifikant zu erhöhen. Die Kandidatinnen wollen nicht nur kritisieren, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten, wenn es um die Zukunft der Marktgemeinde geht. Frauen sind es von Haus aus gewohnt, den Überblick über Beruf, Kinder und Haushalt zu behalten und zu organisieren. Dies, unter anderem, zeichne Frauen aus, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Viele weitere Beweggründe, wie der Erhalt der medizinischen Versorgung vor Ort, die Sicherung von seniorengerechtem Wohnen und Pflege, der Erhalt und die Belebung der Dorfkerne und natürlich die Versorgung unserer Kinder mit Kita-, Kindergarten-, und Schulplätzen waren erklärte Ziele der zukünftigen Markträtinnen.

Die Liste "WIR FRAUEN" unterstützt den Bürgermeisterkandidaten der FREIEN WÄHLER, Christian Schuster, der gerne die Gelegenheit wahrnahm, seine Ziele als Bürgermeister darzulegen. Auch für ihn liegt einer der Schwerpunkte auf dem Abwenden des abzusehenden Ärztemangels. Hier befürwortet er eine aktive Rolle der Gemeinde und schlägt ein Ärztehaus für Arztpraxen, ggf. einem Physiotherapeuten oder auch eine Apotheke vor. Jedoch auch andere Themen, wie ein Umschwenken der Wirtschaftspolitik, weg von großflächigen Logistikhallen hin zur verstärkten Förderung von kleinen und mittleren Betrieben mit nachhaltigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde, schweben ihm vor. Leerstände und abbruchreife Gebäude sind ihm ein Dorn im Auge. Dies wirke sich negativ auf die Außenwirkung der Marktgemeinde und auf die Lebensqualität der Bürger aus und die Kommune müsse erste Adresse sein, wenn es um den Kauf interessanter oder erhaltenswerter Immobilien geht. Christian Schuster ist sich bewusst, dass er zur Führung der Gemeinde noch die eine oder andere Erfahrung machen muss, jedoch habe er davor keine Angst. Zum einen steht im Rathaus ein kompetentes Team zur Verfügung, zum anderen sorge ein neues Gesicht für frischen Wind und schütze die Kommune vor einem "weiter so" oder gar Betriebsblindheit.